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Airbus arms firm leads consortium for European combat-drone project

By Matthias Monroy

The German Ministry of Defence has named Airbus as the main contractor for a two-year study for a European long-range armed drone. The contract is due to be signed before the summer recess, and work is to begin in September. The total cost of the project exceeds one billion euros.

The German Federal Ministry of Defence is fleshing out the procurement plans for armable long-range drones. Under the direction of Airbus Defence and Space (ADAS), a division of the Airbus group, an initial definition study for a ‘European MALE RPAS’ is to be conducted. The abbreviations stand for ‘medium-altitude long-endurance’ and ‘remotely piloted aircraft system’, which describe the drone and its guidance and reconnaissance-data processing systems.

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Es geht der EU nicht um Libyen, sondern um das eigene Interesse.

Die EU will sich Libyen zum Partner machen, um gegen Schleuser vorzugehen. In Wahrheit geht es ihr aber nur um die Abschottung von Migranten und libysches Öl.  

Hier mein Gastbeitrag für die Causa-Debatte des Tagesspiegel „Kann Libyen ein Partner der EU sein?“

Fall Mark Kennedy: Grenzüberschreitende Einsätze von Polizeispitzeln auch in Deutschland untersuchen

Mark Kennedy IcelandSeit seinem Auffliegen vor sechs Jahren versuchen wir herauszufinden, wer den mehrjährigen Einsatz des britischen Undercover-Polizisten Mark Kennedy in Berlin und anderen deutschen Städten verantwortet. Der verdeckte Ermittler unterhielt „Freundschaften“, nahm an Treffen teil, betrat Privatwohnungen, beging Straftaten und belog Polizei und Staatsanwaltschaft unter seinem Tarnnamen. Außer in Deutschland war Kennedy von 2004 bis 2010 in mindestens zehn weiteren Ländern aktiv, darunter auch in den USA. Die Bundesregierung behauptet, sein Einsatz habe der „Legendenbildung“ gedient. Er selbst erklärte, dabei auch Beweismaterial aus Berlin zu seinen Polizeiführern nach London geschafft zu haben. 

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The case of Mark Kennedy: Cross-border operations of undercover police officers should be investigated in Germany as well

Pitchford-Inquiry-Protest-October-2015-Banner-onlySince he was disclosed six years ago, we have been trying to discover upon whose orders the British undercover police officer Mark Kennedy was active for several years in Berlin and other German cities. Kennedy established “friendships”, took part in meetings, entered private dwellings, committed crimes, and lied to the police and the public prosecutor under his false persona. From 2004 to 2010 Kennedy was active in at least ten other countries alongside Germany, including the United States. The German Federal Government claims that his activities helped form his “legend” – his believable backstory. Kennedy himself has stated that he was able to convey evidence from Berlin to his superiors in the police force in London. 

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New FRONTEX agency: satellite reconnaissance and drones over the Mediterranean

By Matthias Monroy

The EU is taking its maritime surveillance to a new level. The three agencies responsible for coastal and maritime surveillance are to be merged. 81 million euros has been earmarked for unmanned aerial vehicles alone, with hundreds of millions also being spent on the necessary satellite capabilities. The money is flowing into the coffers of arms companies.

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Russlands Ausschluss aus dem Europarat wäre ein großer Fehler

Von Andrej Hunko und René Jokisch

Susan Stewart von der regierungsberatenden Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hat in einem auch in der ZEIT und auf EurActiv.de veröffentlichten Artikel [1] gefordert, Russland aus dem Europarat auszuschließen, da es keine Rechtfertigung mehr für dessen Verbleib gebe.

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“Terrorist material” online: further successful removal requests by Europol

Europol’s Internet Referral Unit is more active than had previously been known. The partnership with the internet industry is now to be expanded further, with the aim of establishing a Joint Referral Platform for the police and private companies and developing “counter-narratives”.

By Matthias Monroy

europol-building-ectcA document posted online by the British civil-rights organisation Statewatch provides new information about the Internet Referral Unit set up at Europol in The Hague. It states that the unit has already found, analysed and assessed 7364 pieces of suspected terrorist and extremist material online. In 6399 cases, Europol asked internet companies to remove the content, and was successful in 95% of cases. Much lower figures had been given by the European Commission in a communication five weeks ago. The content was found across at least 45 different platforms, according to the communication.

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"Terrorismus, illegale Migration": Zum Ausbau der fragwürdigen Sicherheitszusammenarbeit mit der Türkei

Im Rahmen der Debatten um die Visafreiheit für türkische Staatsangehörige in der EU stehen derzeit die türkischen Anti-Terror-Gesetze im Zentrum. Die türkische Regierung und der Präsident Erdoğan nutzen den schwammigen Terrorbegriff zur Verfolgung der Opposition. Für die Bundesregierung schien das bislang kein Problem zu sein: Bereits seit Langem kooperiert sie in diesem Bereich mit ihren türkischen Partnern. Andere Vorhaben werden als Bekämpfung von „Menschenhandel“ bezeichnet. Jedoch steigen die Menschen nicht unter Zwang in die Boote über die Ägäis. Sie sind wegen der EU-Migrationspolitik von der Schattenwirtschaft der Fluchthilfe abhängig.

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Superbehörde Europol

europol buildingEuropaparlament stattet EU-Polizeiagentur mit wesentlich mehr Kompetenzen und technischen Möglichkeiten aus

Von Andrej Hunko

Das Europaparlament hat am Mittwoch in Strasbourg die neue Europol-Verordnung mit einer großen Mehrheit der Fraktionen angenommen. Vorher war der Gesetzestext drei Jahre lang zwischen dem Rat der Europäischen Union, der EU-Kommission und dem Europaparlament beraten worden. Die Neufassung tritt im Frühjahr 2017 in Kraft, allerdings werden viele der problematischen Regelungen schon jetzt im rechtsfreien Raum angewandt.

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»Die Ukraine-Folie passt nicht auf Mazedonien«

Tausende Menschen gegen die rechte Regierung in Skopje auf der Straße. Am 5. Juni sollen Wahlen stattfinden, damit würde die Situation weiter eskalieren. Gespräch mit Andrej Hunko

Interview: Krunoslav Stojakovic und Roland Zschächner

Sie haben im April an einer Delegation der Wahlbeobachtungskommission der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Mazedonien teilgenommen. Was war Ihre Aufgabe?

Ich war als Vertreter der Linksfraktion in Mazedonien und habe mich über die Lage vor den Wahlen am 5. Juni informiert. Wir haben am 26. und 27. April zahlreiche Gespräche geführt, unter anderem mit den EU-Botschaftern, Vertretern der OSZE, mit Politikern der Regierung und der Opposition sowie mit Journalisten und Organisatoren der derzeitigen Proteste. Treffen gab es zudem mit dem Innenminister, der zur Aufklärung des Abhörskandals eingesetzten Sonderstaatsanwältin, dem Generalstaatsanwalt und der obersten Wahlbehörde. Ich habe auch Zdravko Saveski von der Partei Levica, Linke, im Hausarrest besucht, nachdem ein Verfahren gegen ihn eingeleitet worden war.

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Andrej Hunko, MdB 2017