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Fragen von Andrej Hunko an die Bundesregierung

Schriftliche Frage zu Drohnenabwehr an Zivilflughäfen

Welche Produkte werden in den Projekten „Grenzflug“ und „FALKE“ zur „Detektion, Identifikation und Abwehr von Drohnen“ beforscht (Bundestagsdrucksache 19/16787, Frage 12; bitte auch die Hersteller mitteilen), und welche deutschen Flughäfen sollen nach derzeitigem Stand mit einem System zur Drohnenabwehr ausgestattet werden, dessen Kosten für eine einzelne Anlage mit 30 Millionen Euro angegeben wird?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Steffen Bilger vom 20. März 2020:

Im Projekt „FALKE“ stellen nach Angaben der Fördernehmer die Firma Hensoldt die Detektionssensorik und die Firma EuroAvionics ein Abfang-Unmanned Aerial System (UAS). Die Helmut-Schmidt-Universität trägt die Verantwortung für die Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz (KI)-Einheit für den Endanflug des Abfang-UAS und die Firma Frequentis für die Informationsbereitstellung und -verarbeitung in dem zukünftigen Drohneninformationssystem.

Im Projekt „Grenzflug“ ist nach Angaben der Fördernehmer der Hersteller des MAVerix-Flugsystems die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen mit Elektronik der flyXdrive GmbH.

Seitens der Bundespolizei ist eine Ausstattung der 14 deutschen Ver-kehrsflughäfen in ihrem Zuständigkeitsbereich mit einem stationären Drohnenabwehrsystem geplant.

Drucksache 19/18193

Tags: Bundespolizei, Drohnenabwehr, Grenzflug, FALKE, RWTH Aachen

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