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Left Party of Germany

Hype um „Desinformation im Internet“

Wie umgehen mit Falschmeldungen im Internet? Lieber die Nutzerinnen und Nutzer zur Einordnung befähigen, als Staaten die Deutungshoheit zu überlassen.

Vorab: Es gibt Desinformation und Beeinflussung im Internet, ich möchte dieses Problem nicht leugnen. Sowohl Regierungen als auch Parteien oder auch sogenannte Trolle verbreiten tendenziöse Nachrichten, unbewusste oder bewusste Falschmeldungen. Das ist allerdings ein generelles Problem und nicht unbedingt einzelnen Staaten anzulasten, wie es hierzulande gern von Russland und China ausgehend dargestellt wird.

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Hunkos verdienstvoller Besuch

"Hunko ist der erste Bundespolitiker, der Venezuela seit Beginn des Machtkampfes besucht, der erste, der sich selbst ein umfassendes Bild von der komplexen Lage zu machen versucht. Dafür traf er Nicolás Maduro, aber zuvor auch den selbst ernannten Präsidenten Juan Guaidó nebst anderen hochrangigen Oppositionspolitikern wie Edgar Zambrano und Henry Ramos Allup von der sozialdemokratischen Acción Democrática, die bis zum Aufstieg von Hugo Chávez 1999 die prägende Partei Venezuelas nach dem Ende der Diktatur 1958 war."

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Ärger über Hunkos Venezuela-Trip

"Das Treffen mit Maduro fand bereits am vergangenen Mittwoch in der Hauptstadt Caracas statt. Hunko verteidigte es gestern Abend gegenüber unserer Zeitung. 'Wer sich ein eigenes Bild von der Lage in Venezuela machen will, muss mit allen Seiten reden', erklärte der Aachener. 'Neben Maduro und seinem Außenminister habe ich mich mit mehr als einem Dutzend Vertretern der Opposition länger unterhalten – darunter auch Guaidó.'"

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Vorsicht, Doppelmoral

"Der linke Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko hat das getan. Er ist auf Kosten seiner Fraktion nach Venezuela geflogen und hat dort ein Gespräch mit dem umstrittenen Staatschef Nicolas Maduro geführt. Dafür wird der Aachener nun vom politischen Gegner heftig attackiert. Doch die Kritik an ihm ist weit überzogen."

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Ruslan Kotsaba wird von seiner Vergangenheit eingeholt

"Die beiden Linken-Politiker Darius Dunker und Andrej Hunko hatten Kotsaba für den Aachener Friedenspreis vorgeschlagen. Das Video oder antisemitische Äußerungen seien beiden nicht bekannt gewesen, sagte Hunko. 'Die Aussage ist aus unserer Sicht völlig inakzeptabel.' Und: 'Juden auch nur die geringste Mitschuld am Holocaust zu geben, ist ein leider, besonders auch in der Ukraine, weitverbreitetes Bild, das antisemitische Argumentationen bedient. Das ändert nichts daran, dass es grundfalsch ist.'"

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Linksfraktion fordert Rücknahme von Anerkennung Guaidós in Venezuela

"Die Chancen für die Annahme eines entsprechenden Antrags des Linken-Abgeordneten Andrej Hunko stehen indes schlecht. Auf europäischer Ebene wird die Legitimität Guaidós jedoch durchaus hinterfragt. So hat die Schweiz als erstes europäisches Land Präsident Nicolás Maduro die Akkreditierung eines neuen Botschafters übergeben und damit seine Führungsrolle indirekt bestätigt."

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Friedenspreis stiftet Unfrieden

"'Das skandalöse Video war uns vorab nicht bekann', sagte Hunko der taz telefonisch. 'Aber dass Kotsaba früher Nationalist war, wussten wir. Ich finde ja gerade seinen Werdegang vom Nationalisten zum Pazifisten bemerkenswert.'"

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Antisemitische Äußerungen: Kotsaba soll Preis nicht bekommen

"Hunko und der Linken-Politiker Darius Dunker bezeichneten Kotsabas Äußerungen als «völlig inakzeptabel». Allerdings sind sie weiterhin der Meinung, dass er den Preis verdient hat. Man müsse auch sehen, dass er sich in den vergangenen Jahren gewandelt habe. Durch die Auseinandersetzung mit dem Krieg in der Ukraine hätten sich seine politischen Überzeugungen in vielen Bereichen verändert."

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Trumps Venezuela-Sanktionen töteten 40.000 Menschen

"Linken-MdB Andrej Hunko nannte im Deutschlandfunk-Interview zwar die Zahl der „30 bis 40.000 Toten durch die Wirtschaftssanktionen“, doch gab es bei Tagesschau, SPIEGEL, Welt & Co. keinerlei Berichterstattung zum katastrophalen Sachs-Weisbrot-Bericht. Die kritische Leserin dieses Artikels möge sich bitte einen Moment die Reaktion deutscher Medien vorstellen, hätte der Bericht nicht US-amerikanische Sanktionen, sondern russische behandelt."

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Venezuela’s Maduro Government Not Near Collapse

"German Bundestag member Andrej Hunko of left-wing party Die Linke recently returned from a 10-day factfinding trip to Venezuela. He spoke withThe Real News Network's Greg Wilpert about what he learned about Maduro’s support within Venezuela, the possibility for negotiation, and lifting sanctions."

Weiterlesen auf therealnews.com

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