logo die linke 530x168
Left Party of Germany

  • Beiträge

Links zu Seenotrettung vor der Festung Europa

In den letzten Monaten haben wir zahlreiche Kleine Anfragen zur Situation auf dem Mittelmeer eingereicht, zumeist zur Rolle der libyschen Küstenwache und deren Unterstützung durch die EU-Militärmission EUNAVFOR MED. Libyen, Tunesien und Ägypten werden zu Türstehern der Europäischen Union aufgebaut. Zum gleichen Thema, aber auch zur Seenotrettung durch private Organisationen, beauftragten wir mehrere Gutachten beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags. Hier eine Übersicht zu den wichtigsten Ausarbeitungen:

Continue Reading

Print

Wohin sind aus Deutschland gelieferte Geheimdienstinformationen in Österreich abgeflossen?

„Auch der deutsche Verfassungsschutz steht im Verdacht, rechtsextreme und rechtsterroristische Bewegungen zu unterstützen – beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Es macht deshalb stutzig, wenn in Österreich Geheimnisse zu rechten Umtrieben verlustig gehen und das Bundesamt für Verfassungsschutz zur Tagesordnung übergeht“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko zu einer Antwort des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. 

Nach einer Hausdurchsuchung beim Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) in Österreich wurden Lageberichte über rechte Bewegungen und Veranstaltungen, an denen unter anderem der Innenminister Herbert Kickl teilnahm, von einer anderen Behörde beschlagnahmt. Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hatte deshalb eine offizielle Anfrage beim BVT in Österreich gestellt, um zu erfahren „ob und ggf. welche Daten des BfV betroffen sind“. Die Bundesregierung nennt dazu keine Details, schreibt aber es sei für den deutschen Verfassungsschutz „kein Schaden entstanden“. Dieser betrachte den Vorgang deshalb „als erledigt“.

Continue Reading

Print

Veranstaltung "Seenotrettung im Mittelmeer" am 13. September 2018 im Bundestag, Berlin

Seenotrettung im Mittelmeer

Die »Festung Europa« ist keine dunkle Zukunftsvision. Sie ist politische Realität mit tödlichen Folgen für tausende Menschen, die vor Klimawandel, Verfolgung, Krieg und Armut fliehen müssen.

Die Industriestaaten tragen daran eine Mitverantwortung. Anstatt sich für die Unteilbarkeit der Menschenrechte und gegen rechte Hetze einzusetzen, unterstützen die Bundesregierung und andere EU-Mitgliedstaaten völkerrechtswidrige Abschiebungen von Schutzbedürftigen in libysche Folterlager. Zivile Rettungsorganisationen werden kriminalisiert und deren Einsätze faktisch unmöglich gemacht. Die Bekämpfung von Fluchtursachen findet nur auf dem Papier statt. 

Wir finden uns mit dieser humanitären Bankrotterklärung nicht ab. Gemeinsam mit den Organisationen Alarmphone, borderline-europe, Jugend Rettet, Mission Lifeline, Sea-Eye und Sea-Watch sowie Rechtsexpert*innen und Politiker*innen wollen wir diskutieren, wie die überlebenswichtige Arbeit der zivilen Seenotretter*innen weitergeführt werden kann.

Continue Reading

Print

Keine EU-Kooperation mit dem Geheimdienst im Sudan!

„Wenn die Europäische Union zur Migrationsabwehr mit dem sudanesischen Geheimdienst zusammenarbeitet, ist dies angesichts der vielen Verfolgten unter Sudans Präsident Bashir katastrophal. Hier muss auch bezüglich der Bundespolizei und der GIZ für Klarheit gesorgt werden. Ich vermisse dazu ein eindeutiges Statement der Bundesregierung“, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion Andrej Hunko.

Die Bundesregierung beteiligt sich im Rahmen des Khartum-Prozesses an den Bemühungen der Europäischen Union, die Migration im nördlichen Afrika einzudämmen und zu begrenzen. Dafür richtete der Notfall-Treuhandfonds für Afrika der Europäischen Kommission das Programm „Verbessertes Migrationsmanagement“ ein. Mit der Umsetzung wurde unter anderem die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beauftragt. Als Mittel stehen 46 Millionen Euro zur Verfügung, davon trägt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sechs Millionen Euro.

Continue Reading

Print

Türkiye, AGİT seçim gözlemcisinin ülkeye girmesine izin vermiyor

Andrej Hunko, 21 Haziran 2018 tarihli basın açıklaması

Türkiye’de önümüzdeki hafta sonu gerçekleşecek olan Cumhurbaşkanlığı ve Milletvekilliği Genel Seçimi öncesinde, Türk Hükümeti AGİT’e (Avrupa Güvenlik ve İşbirliği Teşkilatı) bağlı seçim gözlemcisi ve SOL PARTİ Federal Meclis Grubu’nun Avrupa Politikaları Sözcüsü Andrej Hunko’nun Türkiye‘ye girmesine izin vermiyor. Hunko, konu hakkında şu açıklamada bulundu: „Türkiye’nin AGİT Daimi Temsilcisi, Konsey’in bugünkü toplantısında, Türkiye’nin, AGİT seçim gözlemcisi olarak akredite edilmiş olan şahsımın Türkiye’ye girişine izin vermeyeceği konusunda bilgi vermiştir. Bilgilendirmenin yapıldığı esnada, Viyana Havaalanı’nda kalkışa hazır uçakta bulunmaktaydım. Türk Hükümeti, uluslararası seçim gözlemciliği kurumunu bugüne dek eşine rasltanmamış bir şekilde aşağılamaktadır. Heiko Maas, Erdoğan Hükümetine karşı harekete geçerek, seçim gözlemciliği görevlerinde yer alan Alman milletvekillerinin bu görevlerini hiçbir engelleme ile karşılaşmadan yapabilmelerini sağlamak zorundadır.

Continue Reading

Print

Die Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für die Jahre 2021-2027

Aktuell laufen die Verhandlungen zum neuen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), dem Haushaltsrahmen der EU für die Jahre 2021 bis 2027. Mit ihrem am 2. Mai vorgelegten Paket aus einer übergreifenden Mitteilung „Ein moderner Haushalt für eine Union, die schützt, stärkt und verteidigt“, einem umfangreichen, über 120-seitigen Anhang zur Erläuterung sowie zahlreichen Verordnungsvorschlägen hat die EU-Kommission nun ihre Position für die weiteren Verhandlungen abgesteckt.

Unser europapolitischer Referent Björn Aust hat dazu einen Sachstand über die Debatte und Positionen verfasst, den ihr hier als PDF abrufen könnt.

Print

EU discusses Data Retention Directive with a new look

“Following the judgment of the European Court of Justice of 21 December 2016, the European Union is working on a new version of the Data Retention Directive. It may be possible, via a back door, to force telecommunications providers to store connection and location data without suspicion of a serious crime,” cautions Andrej Hunko, European policy spokesman for The Left Party parliamentary group in the Bundestag.

On 21 December 2016, the European Court of Justice ruled that data may only be collected for the prosecution of serious crimes and restricted to specific geographic areas. The Council Working Party on Information Exchange and Data Protection is discussing the adoption of preventive data retention for specific regions. The police agency Europol has also analysed the technical possibilities of a new system for preventive data retention.

Continue Reading

Print

EU Data Retention Directive: For a limited time period, but with option to be extended?

As the preventive retention of telecommunication data is illegal throughout the EU, the retention of data from individual countries or regions is under consideration. This is discussed by the EU member states, documents from the Council and the German Federal Government reveal. A “renewable arrest warrant” could be created for this purpose.

The EU member states are currently discussing a possible new version of the Data Retention Directive. The Bulgarian Presidency of the Council has proposed the adoption of “renewable retention warrants” in the responsible Council Working Party on Information Exchange and Data Protection. The Estonian Presidency had already touched on this issue in the second half of 2017, albeit offering scant detail at the time. According to the German Federal Ministry of Justice, these “still very preliminary considerations” are also being examined by the German Government.

Continue Reading

Print

Dutch Review Committee sees shortcomings in cooperation between European secret services

The domestic secret services in Schengen states exchange real-time data on terrorism and operate a database of individuals. A Dutch review of the cooperation has revealed several deficits. The data protection commissioners in the member states involved thus need to work together to ensure oversight.

For almost two years, the Federal Office for the Protection of the Constitution (BfV) has been cooperating with 29 European intelligence services on an “operational platform” in The Hague. The system belongs to the “Counter Terrorism Group” founded in 2001 by the “Club de Berne”, the informal group of domestic secret services of EU Member States, Norway and Switzerland. The services involved operate a real-time information system and a shared database. The focus is on Islamist terrorism. The authorities do not only cooperate virtually, but also send liaison officers to The Hague.

Continue Reading

Print