H1N1: Verheerender Einfluss privater Unternehmen auf die Gesundheitspolitik

Redebeitrag Andrej Hunko Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Familie bei der Anhörung zur H1N1 (Schweinegrippe) im Europarat/Straßbourg am 26.01.2010:

Vielen Dank für diese Anhörung. Ich bin neu im Europarat und dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie und ich bin sehr froh, dass hier solche Anhörungen stattfinden.

Denn in dem Land, wo ich herkomme, in Deutschland, gibt es sehr viele Fragen, Zweifel und Misstrauen in der Bevölkerung bzgl. der H1N1-Influenza. Das drückt sich auch darin aus, dass gemäß der letzten Umfrage, die ich gelesen habe, mittlerweile 96% der Bevölkerung die Impfung ablehnen - trotz der beschriebenen Angstkampagne vieler Medien und Institute. Da ist sehr wichtig, dass in einem Gremium wie dem Europarat solche Fragen offen diskutiert werden, denn nur so lässt sich das Misstrauen entweder ausräumen oder oder mit Fakten untermauern, die dann auch zu konkreten Veränderungen führen müssen. Nur so kann das Vertrauen in die WHO, die ja in der Vergangenheiot eine wichtige und positive Rolle gespielt hat, wieder hergestellt werden.

Ich habe auch viele Zweifel bzgl. dieser sogenannten Pandemie und was ich hier von dem Vertreter der WHO und der Impfstoffhersteller gehört habe, ist nicht geeignet diese Zweifel auszuräumen.

Deshalb einige konkrete Fragen, zunächst an Herrn Dr Keiji Fukuda von der WHO:

Und noch eine Frage an Herrn Luc Hessel von den europäischen Impfstoffherstellern:

Insgesamt  zeigt die heutige Debatte, dass der Einfluss privater Unternehmen auf die Gesundheitspolitik verheerenden Einfluss haben kann. Wir sind uns hier im Ausschuss sicherlich einig, dass Privatisierung im Gesundheitswesen zurück gedrängt werden und dass Gesundheitspolitik unter öffentlicher Kontrolle stehen muss.

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