Praktikumsberichte

Andi über sein Praktikum in Aachen und Berlin

Verfasst am . Veröffentlicht in Praktikum

Andi hat uns freundlicherweise seinen kompletten Praktikumsbericht von seinem Praktikum vom 16.01.12 bis 03.02.12 zur Verfügung gestellt, den wir hier dokumentieren:

Darstellung eigener Vorstellungen, Erwartungen und Vorkenntnisse

Ich habe mir unter dem Praktikum im Wahlkreisbüro von Andrej Hunko (Mitglied des Bun-destags für die Fraktion Die Linke) vorgestellt, dass ich dort erfahren kann, wie die poli-tische Arbeit von  Andrej Hunko in Aachen gemacht wird oder wie die politische Struktur in Aachen und bei der Partei Die Linke aussieht. Unter dem einwöchigem Praktikum in Berlin im Abgeordnetenbüro von Herrn Hunko habe ich mir vorgestellt, dass ich dort zum Beispiel Herr Hunkos Reden für den Bundestag mit vorbereiten kann oder Pressemitteilungen mitschreiben darf.

Ich habe erwartet, dass ich durch mein Praktikum die verschiedenen politischen Struk-turen auf kommunaler Ebene sowie auf Bundesebene sehen kann, damit ich lerne, wie Politik in Deutschland gemacht wird. Auch wollte ich unbedingt einen  Bundestagsabge-ordneten (besonders spezifisch einen Linken-Bundestagsabgeordneten) kennenlernen, weil man viele Vorurteile über Politiker hört und ich diese überprüfen wollte, da - wie ich finde - ja nicht jeder Politiker gleich ist und es deswegen bestimmt nicht stimmen kann, dass alle Politiker „schlecht“ sind. Ich wollte auch sehen, wie ein Bundestagsabgeordneter arbeitet, also wie viel er selber macht und wie viel die Mitarbeiter im Vergleich zu ihm machen. Außerdem wollte ich auch wissen, wie zum Beispiel eine Anfrage oder ein Antrag von einem Bundestagsabgeordneten in der Partei aufgearbeitet wird und was der Antrag für Strukturen durchlaufen muss, bis er im Bundestag vorgestellt und abgestimmt wird. Die Arbeit der Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro und im Wahlkreisbüro hat mich auch sehr interessiert und ich konnte mir vorher auch nicht richtig vorstellen, was die Mitarbeiter den ganzen Tag machen und wie sie in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten eingebunden sind.

Ich wusste schon im Voraus, dass Herr Hunko Mitglied der Fraktion Die Linke ist, und für sie im Bundestag sitzt. Er ist Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union im Bundestag und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und dort in dem Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Familie und in dem Politischen Ausschuss. Über Herrn Hunko weiß ich auch, dass er aus der „Arbeit & soziale Gerech-tigkeit – Die Wahlalternative (WASG)“ stammt (wie der größte Teil der Aachener Linken) und sich schon sein Leben lang gegen Nazis und soziale Ungerechtigkeit engagiert hat. Auch war mir bewusst, dass die Partei Die Linke kein sehr großes Ansehen in Deutsch-land hat, weil sie ein Zusammenschluss aus den Parteien „Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative“ und „Linkspartei. Partei Demokratischer Sozialismus“ ist, wobei die Partei „Linkspartei. Partei Demokratischer Sozialismus“ die Nachfolgepartei der „Sozia-listischen Einheitspartei Deutschland( SED)“ ist, und diese durch ihre Vergangenheit natürlich  kein sehr großes Ansehen genießt. Wobei man dazu sagen muss, dass im Westen nur ein sehr kleiner Teil bei der Fusion beider Parteien aus der „Linkspartei. Partei Demokratischer Sozialismus“ kam (im Gegensatz zum Osten, wo die „Linkspartei. Partei Demokratischer Sozialismus“ beziehungsweise ihre Vorgängerparteien, die „Sozialistische Einheitspartei Deutschland (SED)“ (1946-1989), „Sozialistische Einheitspartei Deutsch-lands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS)“ (1989-1990) und die „Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS)“ (1990-2005) schon lange eine Volkspartei  war, beziehungsweise von 1946-1989 in der Zeit der SED die einzige echte politische „Kraft“ in der Deutschen Demokratischen Republik war und es aus meiner Sicht nicht direkt ein Verbrechen war, Mitglied in der „Sozialistischen Einheitspartei Deutschland“ oder der „Linkspartei. Partei Demokratischer Sozialismus“ gewesen zu sein. Mir war natürlich auch klar, dass viele der Partei Die Linke vorwerfen, dass sie die Geschichte nicht richtig aufgearbeitet hat, wobei das aus meiner Sicht nicht stimmt, weil Die Linke erstens wegen der Fusion aus WASG und Linkspartei.PDS nur zum Teil die Nachfolgepartei der SED ist und zweitens sehr wohl die Geschichte der SED in der DDR aufgearbeitet wurde. So entschuldigte sich zum Beispiel die ehemalige „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus “ am 16. Dezember 1989 bei ihrem ersten Parteitag nach ihrer Gründung für die verursachten Verbrechen in der DDR, verurteilte den Stalinismus und bot zur Aufarbeitung der DDR und der SED Unterstützung an. Mir war auch von vornherein klar, dass man als „Linker“ überwacht werden kann (siehe Schlag-zeilen momentan) und dass man auch große Probleme wegen seiner politischen Ansicht bekommen kann, zum Beispiel von „Rechten“, „Links-genauso-schlimm-wie-Rechts“-Denkern oder von „Die-Linke=SED=DDR=Kommunismus“-Denkern, obwohl aus meiner Sicht in der Deutschen Demokratischen Republik genauso wie in der Sowjetunion kein Kommunismus „herrschte“, sondern Stalinismus.

Kurze Beschreibung/ Einordnung des Berufsfeldes

Ich durfte die Berufsfelder Politik und Verwaltung während meines Praktikums kennen-lernen. Ich habe den Bundestagsabgeordneten  Andrej Hunko und seine MitarbeiterInnen bei ihrer politischen Arbeit beobachten können, das heißt ich habe zum Beispiel  Andrej Hunko und seinen Mitarbeiter Jan zum Arbeitskreis „Internationale Politik“ begleitet, wobei die Arbeitskreise intern (das heißt nur Linke-Abgeordnete und deren Mitarbeiter sind darin) sind. Auch war ich beim Treffen des Geschäftsführenden Vorstands der Partei Die Linke in  Aachen oder bei einer Sitzung des Aachener Stadtrats, bei der die „Kameradschaft Aache-ner Land“ verboten wurde. Durch den Besuch der Sitzungen, Treffen, etc. erfuhr ich viel über die politischen Strukturen von kommunaler Ebene bis zur Bundesebene. Auch durfte ich in das Berufsfeld Verwaltung „reinschnuppern“, so konnte ich Anna, die Sekretärin von Andrej Hunko im Abgeordnetenbüro, bei ihrer Arbeit beobachten und musste auch selber zum Beispiel E-Mails bearbeiten, Post öffnen sowie Termine eintragen oder gegebenen-falls löschen. Ich hatte auch die Möglichkeit, mit an einer Pressemitteilung zu arbeiten und bei Briefings von Andrej Hunko dabei zu sein.

Zusammenfassende Beschreibung

In Berlin bestanden meine Aufgaben aus E-Mails checken, Termine eintragen und gege-benenfalls löschen, Post öffnen und aufteilen in wichtige und unwichtige, Andrej und / oder einen seiner MitarbeiterInnen zu einer Sitzung begleiten, Informationen über bestimmte Themen zu sammeln und Pressemitteilungen mit zu bearbeiten. Ich kam jeden Morgen entweder um 9:00 Uhr oder um 10:00 und holte zuerst die Post, die ich aus der Poststelle holen musste. Danach öffnete ich die Post und sortierte unwichtige Post aus, damit Andrej Hunko sich auf die wichtigen Dinke konzentrieren konnte. Danach checkte ich meist die E-Mails. Wenn die anderen MitarbeiterInnen mir (wegen ihrem Arbeitsstress) keine Aufgabe zuweisen konnten, las ich noch ein wenig Zeitung oder Online-Nachrichten. Nach diesem alltäglichen „Ritual“ verlief jeder Tag anders. Am Montag (dem 16.01.) ging ich zuerst mit Anna, Andrejs Sekretärin, und Jan, Andrejs wissenschaftlichem Mitarbeiter, zur Referen-tenbesprechung, in die nur die ReferentInnen (Spezialisten für ein bestimmtes Thema) und die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen beziehungsweise Sekretärinnen gehen durf-ten. Danach gingen wir wieder ins Büro, weil wir ein Briefing von Andrej erwarteten. Er rief auch kurze Zeit später an und schilderte uns die schlimmen Verbrechen in Kasachstan, von wo er gerade auf dem Weg zurück nach Deutschland war. Daraufhin schrieb René anhand von angefertigter Stichpunkte während des Briefings eine Pressemitteilung über die Lage in Kasachstan aus der Sicht von Andrej. Nachdem wir die Pressemitteilung an die Pressestelle weitergeleitet hatten, gingen Anna, Jan und ich zum politischen Jahres-auftakt der Linken im Kino Kosmos in der Karl-Marx-Allee 131. Dort hörten wir uns die Reden von Gregor Gysi und dem Vorsitzenden der griechischen Linken, Alexis Tsipras, an. Gregor Gysis Rede war aus meiner Sicht (wie immer) klasse und die Rede von  Alexis Tsipras war auch interessant und gut, weil er die Lage Griechenlands aus der Sicht eines Griechen erläuterte. Am Dienstag ging ich mit Andrej und Jan zum Arbeitskreis „Interna-tionale Politik“, bei dem es um die Unterzeichnung eines umstrittenen Briefes von man-chen Linken ging. Danach begleitete ich  Andrej zur Fraktionssitzung, bei der ich auch bekannte Persönlichkeiten der Linken wie zum Beispiel Gregor Gysi oder Klaus Ernst sehen konnte. Dort ging es auch wieder um den umstrittenen Brief, der von einigen Lin-ken-Abgeordneten unterschrieben wurde. Am Mittwoch begann der Tag mit einer Büro-besprechung, bei der Andrej nochmal ausführlich das Erlebte in Kasachstan schilderte und bei der seine Mitarbeiter auch Fragen stellten. Danach kam der ukrainische Botschafter, um mit Andrej zu sprechen. Ich war bei der Besprechung leider nicht dabei und weiß des-wegen auch nicht, worum es ging. Der Botschafter ließ Andrej als Geschenk eine Flasche Wodka da. Nachdem Andrej mit dem ukrainischen Botschafter gesprochen hatte, bot sich das erste Mal die Gelegenheit an, mich Andrej richtig vorzustellen und er konnte mir dann auch etwas über sich erzählen. Dort erzählte mir Andrej, dass er eigentlich kein Partei-Mensch ist beziehungsweise war, sondern immer ein Bewegungsmensch (er war zum Beispiel in verschiedenen Bewegungen gegen rechts und gegen Hartz4). Als dann aber die WASG entstand, ging Andrej in die Partei, weil die Partei aus seiner Sicht eine gute linke Alternative zu den anderen Parteien war. Nachdem Gespräch zwischen Andrej und mir kam auch mein Vater, der sich dann auch noch mit Andrej unterhielt. Als krönenden Abschluss des Tages machte Anna für meinen Vater und mich eine private und einzig-artige Führung durch den Reichstag und die Abgeordnetenhäuser, in Bereiche, die dem öffentlichen Publikum normalerweise nicht zuglänglich sind. Der Donnerstag bestand bei mir aus dem Besuch von zwei Plenarsitzungen im Bundestag, die ich als Zuschauer von der Tribüne verfolgen konnte: „Soziale Bürgerrechte garantieren – Rechtsposition der Nutzerinnen und Nutzer sozialer Leistungen stärken“ und danach ging es mit einer sehr spannenden aktuellen Stunde zum Thema „Zur Solidarität mit LINKEN-Abgeordneten mit dem syrischen Präsidenten Assad“ weiter. Freitag war ein kurzer Tag, an dem ich nach dem „Ritual“ noch eine Plenarsitzung zum Thema „Mindestlohn“ besuchte und mich da-nach bei den sehr netten und freundlichen MitarbeiterInnen von Andrej verabschiedete.

Mein Praktikum im Wahlkreisbüro von Andrej beziehungsweise bei dem Kreisverband der Linken in Aachen fing meist erst nachmittags an und ging bis in den Abend. Gemeinsam mit Ali Ertekin, Mitschüler aus dem 11. Jahrgang, wurden wir mit Kaffee und freundlichen Gesprächen empfangen.

Zu dem Wahlkreisbüro in Aachen gehörten Michael, ein sehr netter Mitarbeiter, der meistens unsere Begleitperson für das Praktikum war, Darius, der Kreisverbandssprecher für Die Linke in Aachen und natürlich auch sehr nett, und  Uwe, den wir leider nicht oft sahen, der aber natürlich wie alle anderen dort auch sehr nett zu uns war. Mit den Mitar-beitern unterhielten wir uns über verschiedene, vor allem politische Themen. Am ersten Tag (Montag, den  23.01) mussten wir „schon“ um früh da sein und wurden direkt herzlich von Uwe, Darius und Michael empfangen. Wir unterhielten uns darüber, wieso Ali und ich das Praktikum gerade hier machen wollten und was wir uns unter dem Praktikum vorstell-ten. Um 14:00 Uhr trafen wir uns dann mit Ellen Begolli, Geschäftsführerin der Linken im Rat der Stadt Aachen, die uns viel über die Arbeit der Linken im Rat der Stadt Aachen erzählte. Am Dienstag trafen wir Harald Siepmann, Mitglied der Fraktion Die Linke in der Vertretung der Städteregion Aachen, der uns die Aufgaben der Städteregion und dabei auch direkt die Arbeit der Linken in der Städteregion erklärte. Direkt nach dem Gespräch traf sich der Geschäftsführende Vorstand der Linken in Aachen. Bei dem Treffen ging es um die kurze Zeit vorher stattgefundene Neuwahl des Geschäftsführenden Vorstands. Nach dem Treffen, um 18:00 Uhr, traf sich noch die Arbeitsgruppe Betrieb und Gewerk-schaft, die ein neues Bodenzeitungsprojekt plante.  Am Mittwoch ging es um 17:00 in eine Stadtratssitzung, bei der die „Kameradschaft Aachener Land“ verboten wurde und die sehr interessant war. Am Donnerstag begann um 19:00 Uhr die Vorstandssitzung des Kreisver-bandes, bei der Ali und ich die Vorstandsmitglieder kennenlernten, die sehr freundlich wa-ren und uns mit in ihre Gespräche einbanden und auch Fragen stellten. Am Freitag ging es um 14:00 Uhr bei Annette, der Sekretärin der Städteregion, los. Sie führte uns in Ver-waltungs- und Büroarbeit ein. Dann war abschließend um 18:00 der Arbeitskreis Umwelt im Linken Zentrum, dessen Mitglieder sich für uns sehr interessierten und uns viele Frau-gen stellten, zum Beispiel warum wir gerade bei den Linken ein Praktikum machten. In der nächsten Woche sollten wir am Montag um 14:00 beim Linken Zentrum sein, um Büroar-beit zu erledigen. Am Montag war auch um 18:00 Stadtratsfraktionssitzung, die im Stadt-ratshaus stattfand. Dort wurden Anträge, die bei der nächsten Stadtratssitzung einge-bracht werden sollten, besprochen. Am Dienstag kam Frau Baldus uns um 15:00 Uhr besuchen und blieb auch bestimmt 2 Stunden, in denen sie viele Fragen an Andrej oder Michael stellte und auch sehr interessiert an unserem Praktikum wirkte. Danach haben wir zusammen mit Michael und Darius eine Veranstaltung von Andrej zum Thema Kasachstan vorbereitet, die um 19:00 Uhr startete. Ali und ich fanden die Veranstaltung so interessant, dass wir bis zum Ende geblieben sind. Am Mittwoch waren wir bei Harald Siepmann im Städteregionsfraktionssitz. Harald erklärte uns nochmal sehr detailreich und sehr ver-ständlich die politische Struktur auf kommunaler ( Aachener) Ebene. Während der letzten beiden Tage fiel Büroarbeit an und wir diskutierten die aktuellen Themen mit den Mitarbei-terInnen, so zum Beispiel auch die Überwachung der Linken, die gerade für Andrej Hunko und seine Mitarbeiter „unschön“ ist, weil sie, wie ich bestätigen kann, die Welt verbessern wollen und als Dank für ihr Engagement und ihre Hingabe vom Verfassungsschutz beob-achtet werden.

Persönliche Stellungnahme

Mir hat mein Praktikum sehr viel Spaß gemacht und es war sehr interessant und auch höchst informativ, so habe ich zum Beispiel sehr viel über die politischen Strukturen auf kommunaler Ebene gelernt oder über die politische Arbeit eines Bundestagsabgeordneten. Sehr gut war auch, dass ich mit in die Arbeit einbezogen und nicht ausgeschlossen wurde. Ich kann das Praktikum im Wahlkreisbüro von  Andrej Hunko, im Abgeordnetenbüro von Andrej Hunko und/oder im Linken Zentrum nur wärmstens empfehlen, weil es auch nicht nur ein stumpfes Praktikum ist, bei dem man das Parteiprogramm reingedrückt kriegt, son-dern bei dem es auch darum ging, den politischen „Aufbau“ Deutschlands zu verstehen. Auch war der Umgang zwischen den Mitarbeitern in Berlin sowie in Aachen sehr respekt-voll und alle waren sehr freundlich zueinander. Man hatte das Gefühl, es waren nicht nur Arbeitskollegen, sondern auch richtige Freunde, die dort arbeiteten. Die Atmosphäre dort war einfach klasse! Zum Beispiel konnte wir uns mit Michael auch einfach mal so unterhal-ten oder mit Darius politisch diskutieren oder Uwe einen Witz erzählen. Genauso konnte ich in Berlin Anna, Jan oder René eine Frage stellen, wenn ich etwas nicht verstand. Ich finde sowieso, dass politische Parteien bei einem Sozialpraktikum Priorität bekommen sollten, weil man so auch die Menschen hinter den Anträgen und Gesetzen sieht. Auch würde durch Praktika in einer politischen Partei die Politikverdrossenheit schwinden, weil viele junge Leute einfach nichts über Politik wissen. Ich denke in politischen Praktika steckt noch sehr viel Potential, welches noch nicht ansatzweise bemerkt wurde. In den zwei Wochen hat sich bei mir schon fast so was wie ein Familiengefühl zu den Mitgliedern (zumindest zu den mir bekannten) gebildet, alle waren zu uns sehr nett und freundlich, sodass der Abschied schon ein bisschen traurig war. Der Kontrast zwischen der Arbeit auf Bundesebene in Berlin (bekannte Politikerpersönlichkeiten erleben, berühmte Gebäude betreten nutzten dürfen, zentrale Themen der Bundespolitik hautnah erleben können) und der Arbeit in Aachen war besonders spannend.

Drucken