DIE LINKE. NRW beim Protest gegen den Nato-Gipfel

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Mit einem aus 14 Wagons bestehenden Friedenszug sammelte DIE LINKE. NRW im ganzen Land Friedensaktivisten ein, um schließlich am Samstagmorgen mit fast 1.000 Demonstranten in Kehl bei Straßburg einzutreffen. In den Hängern hinter der Friedenslok fuhr auch ein großer Teil des NRW-Landesvorstandes mit. Neben den LINKEN LandessprecherInnen Katharina Schwabedissen und Wolfgang Zimmermann waren auch die beiden Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und Ulla Jelpke sowie der Europakandidat Jürgen Klute mit dabei.

An den Protesten gegen das Nato-Treffen nahmen etwa 30.000 Menschen teil; bis zum Eintreffen hatte man noch die Hoffung über die Europabrücke nach Frankreich zu ziehen. Die deutsche Polizei ließ die DemonstrantInnen aus NRW ebenso wie die aus Baden-Würtemberg allerdings nicht - wie zuvor abgesprochen - über den Grenzübergang. Als Grund gab die Polizei die gewalttätigen Auschreitungen in Straßburg an.

Andrej Hunko aus dem Landesvorstand DIE LINKE. NRW erklärte: "Es war ein wichtiges und notwendiges Signal, dass alle friedensbewegten Menschen, die ein Zeichen gegen das aggressive Kriegsbündnis NATO setzen wollen, sich an den Protesten in Kehl und Straßburg beteiligten. Wir haben mit rund 1.000 Leuten aus NRW in Kehl friedlich und entschlossen Präsenz gegen die NATO-Kriegspolitik gezeigt."

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