Schweinegrippe: Warnung vor neuer Hysterie im Interesse der Pharmaindustrie

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„Die jetzt neu aufflammende Hysterie zur Schweinegrippe ist wissenschaftlich in keiner Weise nachvollziehbar. Ein ursächlicher Zusammenhang der beiden Todesfälle in der Göttinger Universitätsklinik ist bislang nicht nachweisbar. Es scheint, dass aus dem letztjährigen Skandal keine Lehren gezogen worden sind" erklärt Andrej Hunko, Mitglied des Gesundheitsausschusses der parlamentarischen Versammlung des Europarates.

„Der Europarat hat sich letztes Jahr sehr intensiv mit dem Problem gefälschter Pandemien am Beispiel der H1N1-Influenza beschäftigt. Im Juli verabschiedete die parlamentarische Versammlung mit überwältigender Mehrheit einen Bericht, der sich sehr kritisch mit dem wachsenden Einfluss der Pharma- und Impfstoffindustrie auf öffentliche gesundheitspolitische Entscheidungsträger, insbesondere die WHO auseinander setzt und hier Konsequenzen fordert. Es wird geschätzt, dass durch die von der WHO ausgelöste weltweite Hysterie zur Schweinegrippe etwa 40 Milliarden Euro in die Kassen der Impfstoffhersteller geflossen sind, obwohl es sich bei der Schweinegrippe um eine besonders milde Form einer jährlichen Influenza handelte."

„Die jetzt aufbrandende Diskussion um die Schweinegrippe legt den Verdacht nahe, dass die überflüssig angeschafften Impfvorräte aufgebraucht werden sollen. Ich rate allen Bürger/innen und Ärzt/innen sich nicht in Panik versetzen zu lassen und eine Impfung gründlich zu durchdenken. Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums werden derzeit von den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland Anträge von 85 Menschen geprüft, die angeben, nach der Schutzimpfung schwer erkrankt zu sein. Im Falle von Nebenwirkungen in Folge der Impfung ist eine Schadenersatzforderung ratsam."

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