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LINKE stimmt geschlossen gegen die PKW-Maut

Bei der Abstimmung über die Einführung einer PKW-Maut in Deutschland hat die Fraktion DIE LINKE im Bundestag geschlossen mit NEIN gestimmt. Leider konnte ich persönlich nicht an der namentlichen Abstimmung teilnehmen, weil ich am Freitag für eine Sitzung des Sozialausschusses der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Paris war, um einen Bericht zur Einkommensungleichheit in Europa vorzustellen. Ich bin dort Berichterstatter und konnte deshalb den Termin nicht verpassen. 

Im Vorfeld der Abstimmung über die PKW-Maut hatte mich die Aachener Zeitung zur Position der LINKEN befragt. Da aus meinen Antworten nur die Aussage zitiert wurde, dass ich gegen die Maut stimmen werde, dokumentiere ich für Interessierte an dieser Stelle meine Antworten vom 8. März in voller Länge.

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Meine Bewerbung für Platz 4 der Landesliste NRW

Weiterlesen ...Bei der Bundestagswahl im September möchte ich auf Platz 4 der Landesliste NRW kandidieren. Der Kreisverband Aachen hat mir für dieses Vorhaben einstimmig seine Unterstützung ausgesprochen. Am 4. und 5. März wird die Landesvertreter/innenversammlung NRW die Listen für die Wahl bestimmen. Hier dokumentiere ich meine Bewerbung, die auch auf der Website der LINKEN in NRW abrufbar ist.

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Griechenland braucht keine höhere Dosis, sondern eine andere Medikation

Plötzlich ist Griechenland wieder auf der Tagesordnung. Und das, obwohl die Bundesregierung alles getan hatte, damit das inzwischen dritte, als „Rettungspaket“ verkleidete Kürzungsdiktat von 2015 erst nach der Bundestagswahl ausläuft. Nun scheinen CDU und CSU das Thema selbst wieder hochkochen zu wollen. Finanzminister Schäuble drohte den Griechinnen und Griechen mal wieder mit dem Grexit, falls die Vorgaben der Gläubiger nicht auf Punkt und Komma umgesetzt werden (und behauptete dann gänzlich postfaktisch, niemals mit dem Grexit gedroht zu haben). Der bayrische Finanzminister Söder will die De-facto-Schuldenkolonie anscheinend auch formell in eine solche verwandeln.

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Aufrüstungspläne der Bundesregierung müssen gestoppt werden

Weiterlesen ...Wir haben die Daten zu den Hochrüstungsplänen der Bundesregierung zusammen getragen und grafisch dargestellt. Von der Leyen will bis 2024 das irre Zwei-Prozent-Ziel der NATO erreichen, d.h. zwei Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) sollen für Rüstung ausgegeben werden. Das würde aktuell ein Steigerung des Militäretats um 83 Prozent bedeuten, angesichts des zu erwartenden Anstiegs des BIP sogar fast eine Verdopplung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach bei der sogenannten Sicherheitskonferenz in München von acht Prozent Steigerung pro Jahr, das wäre die rot gestrichelte Linie. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble signalisierte Zustimmung - ein Geldregen für die Rüstungsindustrie. Jeder Euro wird natürlich von den dringend benötigten Investitionen im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungsbereich abgezwackt werden.

Nach einer aktuellen repräsentativen Emnid-Umfrage befürworten nur 25 Prozent der Bevölkerung diesen Wahnsinn. Der kategorische Ausschluss dieser Aufrüstung muss zu einem zentralen Wahlprüfstein 2017 werden. Widerstand ist auf allen Ebenen dringend geboten.

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Maastricht-Jubiläum: 25 Jahre Institutionalisierung des Neoliberalismus

Von Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

25 Jahre ist es her, dass die damals zwölf Mitglieder der Europäischen Gemeinschaft den Vertrag von Maastricht unterzeichneten. Er sollte den Grundstein für die EU legen und hatte als maßgebliches Ziel die Etablierung des Euro. Dieses Ziel wurde erreicht. Und so feiern 2017 die wirtschaftlichen Eliten der EU den Maastricht-Vertrag als Erfolgsgeschichte. Für die Linke in Europa ist heute hingegen genauso klar wie damals: dass es nicht viel zu feiern gibt.

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