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Left Party of Germany

  • Aachener Friedenspreis - Andrej Hunko, Member of German Bundestag

Weltweite Solidarität statt Aufrüstung

Rede von Andrej Hunko in der Bundestags-Debatte am 23. März 2022 über den Etat des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Andrej Hunko (DIE LINKE): Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren!

Frau Ministerin! Ich glaube, wir können zurzeit nur ansatzweise die Folgen abschätzen, die der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine beinhaltet. Natürlich leiden zuallererst die Menschen in der Ukraine, in den Städten, die bombardiert werden, die Flüchtlinge dort. Aber auch hierzulande leiden die Ärmsten unter den gestiegenen Energiepreisen, wenn nicht gegengesteuert wird. Auch in Russland wird ein Teil der Bevölkerung leiden. Aber insbesondere leiden die Teile der Weltbevölkerung, die von den Getreideexporten aus Russland und der Ukraine abhängig sind. All das sind Gründe, warum dieser Krieg so schnell wie möglich beendet werden muss. Es muss alles getan werden, damit dieser Krieg endet.

Eine klare Absage, die den Aachener Friedenspreis aufwühlt

"Der Aachener Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (Linke) stellte sich auf Dunkers Seite: 'Kotsabas Verzicht reicht. Wenn wir ihm jetzt noch einmal ausdrücklich den Preis aberkennen, ist das für ihn nicht mehr gesichtswahrend.' Hunko, der den Ukrainer wie Dunker nach wie vor für preiswürdig hält, nannte die zehn Jahre alten Aussagen auf dem Video 'eindeutig antisemitisch', sieht darin aber — im Gegensatz zu Woelk — kein 'geschlossenes antisemitisches Weltbild'."

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Ruslan Kotsaba wird von seiner Vergangenheit eingeholt

"Die beiden Linken-Politiker Darius Dunker und Andrej Hunko hatten Kotsaba für den Aachener Friedenspreis vorgeschlagen. Das Video oder antisemitische Äußerungen seien beiden nicht bekannt gewesen, sagte Hunko. 'Die Aussage ist aus unserer Sicht völlig inakzeptabel.' Und: 'Juden auch nur die geringste Mitschuld am Holocaust zu geben, ist ein leider, besonders auch in der Ukraine, weitverbreitetes Bild, das antisemitische Argumentationen bedient. Das ändert nichts daran, dass es grundfalsch ist.'"

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Friedenspreis stiftet Unfrieden

"'Das skandalöse Video war uns vorab nicht bekann', sagte Hunko der taz telefonisch. 'Aber dass Kotsaba früher Nationalist war, wussten wir. Ich finde ja gerade seinen Werdegang vom Nationalisten zum Pazifisten bemerkenswert.'"

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Antisemitische Äußerungen: Kotsaba soll Preis nicht bekommen

"Hunko und der Linken-Politiker Darius Dunker bezeichneten Kotsabas Äußerungen als «völlig inakzeptabel». Allerdings sind sie weiterhin der Meinung, dass er den Preis verdient hat. Man müsse auch sehen, dass er sich in den vergangenen Jahren gewandelt habe. Durch die Auseinandersetzung mit dem Krieg in der Ukraine hätten sich seine politischen Überzeugungen in vielen Bereichen verändert."

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