Andrej Hunko

BSW Regionalkoordinator für Aachen,Städteregion Aachen und die Kreise Düren, Heinsberg & Euskirchen

 

Andrej Hunko vor einer Friedensfahne

Andrej Hunko

Auf welche technische bzw. organisatorische Art und Weise ist der Rüstungskonzern EADS in Afghanistan in Starts, Landungen und Flüge von Heron-Drohnen der Bundeswehr involviert, der nach meiner Kenntnis alle Starts und Landungen übernimmt und die Flugroboter erst in der Luft an Soldaten übergibt (EADS Pressemitteilung vom 22. Juli 2013: „Der Vertrag beinhaltet auch, dass die Starts und Landungen in Mazar-e Sharif von Cassidian-,Piloten‘ gesteuert werden“), und inwiefern waren EADS, Rheinmetall oder der israelische Hersteller der Drohnen IAI in den Crash einer Heron auf dem Rollfeld verwickelt (http:// tinyurl.com/qy9nh48), der sich 2010 ebenfalls in Mazar-e Sharif ereignete?

 

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Kossendey vom 20. September 2013:

Als Plattform für das System zur Abbildenden Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes, Zwischenlösung (SAATEG ZwL) wird am Einsatzflugplatz Mazar-e Sharif in Afghanistan das Unmanned Aerial Vehicle (UAV) Heron 1, in einer Kooperation zwischen dem Einsatzteam der Luftwaffe und dem Unterstützungsteam der Firma CASSIDIAN Airborne Solutions GmbH (CAS), betrieben. Die Verantwortung bei Starts bis zum erstmaligen Erreichen einer Flughöhe von 1 000 Fuß über Grund und bei Landungen ab letztmaligem Unterschreiten einer Flughöhe von 1 000 Fuß über Grund liegt bei der Firma CASSIDIAN Airborne Solutions GmbH.

Im operativen Einsatz wird das UAV Heron 1 durch Personal der Luftwaffe betrieben. Starts und Landungen werden in der Regel von demselben militärischen Personal, aber in der Verantwortung von CAS durchgeführt. Bei dem Zwischenfall vom 17. März 2010 wurde das UAV Heron 1 in Verantwortung der Firma Rheinmetall Defence Electronics GmbH (heute CAS) durch einen militärischen Luftfahrzeugführer der Bundeswehr bedient. 

Drucksache 17/14803

Andrej Hunko vor einer Friedensfahne

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