Andrej Hunko vor einer Friedensfahne

Andrej Hunko

Auf welche konkrete Weise bzw. mit welcher Hilfe bzw. welchen Hilfsmitteln hat die DFS Deutsche Flugsicherung (DFS) GmbH die Auswirkungen der vermutlich von NATO-Übungen verursachten Störsignale auf die von der DFS betriebenen Radaranlagen „eingehend technisch untersucht“ (Bundestagsdrucksache 18/3291), und welche der dabei gefundenen „technischen Charakteristika und die zeitliche Verteilung der Störsignale“ wurden nach Ende der Untersuchung bei der DFS an die Europäische Agentur für Flugsicherheit übermittelt (bitte die „technischen Charakteristika“ im Detail angeben)?

Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Katherina Reiche vom 19. Dezember 2014:

Die DFS hat die Daten der betroffenen Radaranlagen gesichert und detailliert analysiert. Dabei wurden u. a. von den Störungen betroffene Luftfahrzeuge identifiziert, deren Flugbewegungen wie auch der umgebende Verkehr überprüft und deutsche Luftfahrzeughalter zwecks Information zur Transponderausrüstung kontaktiert. Weiterhin wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Radardaten in Bezug auf Zeitpunkt und Art der Auswirkungen analysiert und daraus Erkenntnisse bezüglich Störperiode, Stördauer und erkannter Signalform abgeleitet. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zur Verfügung gestellt. 

Drucksache 18/3672

Andrej Hunko vor einer Friedensfahne

Andrej Hunko