Andrej Hunko vor einer Friedensfahne

Andrej Hunko

 Mit welchem Ergebnis ist die Bundesregierung Berichten der Zeitung „Faktencheck: HELLAS“ (http://faktencheckhellas.org/einaufschrei-aus-idomeni-im-nordengriechenlands) nachgegangen, wonach „deutsche Beamte“ an den Grenzen von FYROM (Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien) und in Ungarn „Hunde auf Flüchtlinge losgelassen“ haben sollen, und sollten diese Berichte aus Sicht der Bundesregierung unzutreffend sein, welche Angaben kann sie dazu machen, inwiefern die Vorfälle zwar nicht der Bundespolizei zuzurechnen sind, diese aber durch andere Polizeibedienstete in Anwesenheit und damit womöglich auch in gemeinsamer Verantwortung deutscher Polizistinnen und Polizisten erfolgten (siehe auch die Antwort auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 18/5747)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Ole Schröder vom 18. August 2015:

An der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien waren und sind keine Diensthundeführer der Bundespolizei eingesetzt. Lediglich im Rahmen der FRONTEX Joint Operation „Flexible Operational Activities Western Balkan“ ist ein Diensthundeführer der Bundespolizei nach Ungarn entsandt. Ein Einsatz von Hunden gegen Migranten ist nicht bekannt.

Drucksache 18/5804

Andrej Hunko vor einer Friedensfahne

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