Welche Details kann die Bundesregierungen zu den Trägern, Beteiligten und Kosten weiterer Untersuchungen zur Miniaturisierung von elektrorheologischen Aktorsystemen unter Verwendung mikroelektrorheologischer Ventile mitteilen, wie sie bereits für schlangenförmige Landroboter gegen „Guerillas, Rebellen, Partisanen und Terroristen“ beforscht wurden und schließlich in einem positiven Studienbericht mündeten (vgl. Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 12 der Abgeordneten Inge Höger auf Bundestagsdrucksache 18/9729), und welche weiteren Fähigkeiten bzw. Funktionen für autonome, unbemannte Aufklärungssysteme lässt das Bundesministerium der Verteidigung derzeit an seinen Militärhochschulen beforschen?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Markus Grübel vom 13. Dezember 2016:
Die aktuell laufenden Untersuchungen zu dynamischen Mikroaktoren auf Basis elektrorheologischer Fluide werden von der Universität der Bundeswehr in Hamburg im Auftrag des Wehrwissenschaftlichen Instituts für Werk- und Betriebsstoffe (WIWeB) durchgeführt. Die Kosten der Studie betragen 250 000 Euro über die gesamte Laufzeit.
Das Bundesministerium der Verteidigung hat derzeit keine Studien zu autonomen, unbemannten Aufklärungssystemen bei den Universitäten der Bundeswehr beauftragt.
Drucksache 18/10695