Frage: Mit Mitteln in welcher Höhe hat die Bundesregierung das Austauschprogramm „Beyond Washington“ für Mitarbeiter von Abgeordneten des Deutschen Bundestages finanziert (bitte nach den Jahren 2018 bis 2023 aufschlüsseln und den Anteil der Finanzierung durch die Bundesregierung an den Gesamtkosten des Programms angeben), und welche Gründe waren für die Entscheidung der Bundesregierung ausschlaggebend, ab dem Jahr 2024 aus der Finanzierung von „Beyond Washington“ auszusteigen, sodass die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin nun alleiniger Förderer des Programms ist (vgl. https://culturalvistas.org/our-programs/professional-study-tours/beyond-washingtonhttps://culturalvistas.org/our-programs/professional-study-tours/beyond-washington)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Franziska Brantner:
Die Bundesregierung hat im Rahmen des ERP-Transatlantikprogramms das Programm „Beyond Washington“ in folgender Höhe finanziert:
2018
ERP-Transatlantikprogramm: 60.846,86; Gesamtkosten: 79.936,48
2019
ERP-Transatlantikprogramm: 63.838,75; Gesamtkosten: 80.525,77
2021
ERP-Transatlantikprogramm: 59.273,58; Gesamtkosten: 75.384,73
2022
ERP-Transatlantikprogramm: 51.063,91; Gesamtkosten: 66.213,73
2023
ERP-Transatlantikprogramm: 61.583,50; Gesamtkosten: 75.587,41
Die Förderung erfolgte im Rahmen einer Projektförderung im Deutschen Programm für transatlantische Begegnung mit Mitteln des ERP- Sondervermögens (ERP-Transatlantik-Programm). Das ERP-Transatlantik- Programm gewährt Projekten eine Anschubfinanzierung bis maximal 5 Jahre. Da das Projekt „Beyond Washington“ am 31.12.2023 die fünfjährige Förderdauer erreicht hat (in 2020 pausierte das Projekt aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie), ist eine weitere Förderung nicht möglich.