Frage: Begrüßt die Bundesregierung in der aktuellen Situation deutsch-russische zivilgesellschaftliche Begegnungen, insbesondere den Jugend- und Kulturaustausch, als Zeichen der Völkerverständigung (z. B. das Projekt „Musik für den Frieden - Музыка ради Мира", siehe www.musik-fuer-den-frieden.de/)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretarin Ekin Deligöz: Austauschformate, in denen sich Menschen aus verschiedenen Kulturen begegnen, fördern gegenseitiges Verständnis und Toleranz und können so zu einem friedlichen Miteinander und Völkerverständigung beitragen. Vor diesem Hintergrund begrüßt die Bundesregierung auch weiterhin demokratiefördernde deutsch-russische Begegnungen mit unabhängigen zivilgesellschaftlichen Organisationen, und unterstützt sie u.a. aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes und über das Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland".