20100520_014.jpg

Katalonien – „Problemfall mitten in Europa“

Katalonien hat gewählt. 90 Prozent haben am Sonntag für die Trennung von Spanien gestimmt. Die spanische Polizei hat fast 900 Menschen durch ihre Gewalt am Rande des Referendums verletzt. Deutsche Parlamentarier verurteilen das Vorgehen der spanischen Zentralregierung im Sputnik-Interview...​Die Gewalt der Polizei hält der europapolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, Andrej Hunko, für inakzeptabel. Er habe zwar erwartet, dass die spanische Regierung das Referendum nicht anerkennt und es verhindern wolle, zeigte sich aber erstaunt über das Ausmaß der Repression: „Man hatte erwartet, dass es Behinderungen durch Lahmlegung der Software gibt. Aber nicht in der Form, dass brutal Schulen zum Teil völlig zerstört wurden, weil in den Schulen die Wahlurnen gesucht wurden. Diese wiederum waren versteckt von denen, die die Wahlen abhalten wollten. Ich habe eine Schule besichtigt, wo jede Tür eingetreten war und die Schränke zerstört waren. Das ist völlig inakzeptabel und wird der Regierung in Madrid bestimmt keine Sympathien einbringen."

Weiterlesen auf sputniknews.com

Deutsche Politiker rufen zur Deeskalation in Katalonien auf

Reaktionen von Vertretern der SPD und Linken, die Bundesregierung schweigt. Die Bilder gewaltsamer Übergriffe der spanischen Guardia Civil auf abstimmungswillige Bürgerinnen und Bürger in Katalonien am Sonntag haben auch in Deutschland Reaktionen provoziert. Während sich die Bundesregierung zu den Geschehnissen bislang öffentlich nicht geäußert hat, sprach der SPD-Vorsitzende Martin Schulz am Sonntag von einer besorgniserregenden Eskalation.

Weiterlesen auf heise.de

Interview zum Referendum „Das ist ein europäisches Problem“

Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter der Linken, der als Beobachter des Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien war, beschreibt in unserem Interview wie er die Situation wahrgenommen hat und wie sich internationale Partner verhalten sollten. Herr Hunko, was haben Sie am Sonntag erlebt?...

Weiterlesen auf ksta.de

Spannung und Wut steigen in Katalonien

Die von spanischen Paramilitärs und Polizei erfolglos ausgeübte Gewalt führten zu einem Generalstreik und noch mehr Widerstand. "Raus mit den Besatzungskräften" war am Dienstag überall in Katalonien auf den Straßen skandiert worden, die hunderttausende Menschen eingenommen hatten. Auch an Barrikaden auf Hauptstraßen und Autobahnen waren Sprechchöre angestimmt worden: "Die Straße ist unsere und sie wird es immer bleiben." Zum Teil lag dicker schwarzer Rauch von brennenden Reifen in der Luft.

Weiterlesen auf heise.de

»Raus mit den Besatzungskräften«

Es ist ein eingängiger Slogan: »Raus mit den Besatzungskräften«. In Katalonien ist er am Dienstag überall auf den Straßen skandiert worden. Hunderttausende Menschen versammelten sich an vielen Orten der Region, angefangen von der Hauptstadt Barcelona. Auch an Barrikaden auf Hauptstraßen und Autobahnen sind Sprechchöre angestimmt worden: »Die Straße ist unsere und sie wird es immer bleiben.«

Weiterlesen auf neues-deutschland.de

Vermittlung im Katalonien-Konflikt „Das ist ein europäisches Problem“

Der Wahlbeobachter Andrej Hunko, Abgeordneter der Linken, fordert im Interview eine Vermittlung durch die EU und Deutschland.

Herr Hunko, was haben Sie am Sonntag erlebt?

Es war außerordentlich beeindruckend zu sehen, mit welcher Leidenschaft, mit welchem Herzblut versucht wird, einen an sich demokratischen Prozess durchzusetzen. Ich bin Teil einer internationalen Parlamantarierdelegation auf Einladung der katalanischen Regierung. Wir sind zuerst an eine Schule gefahren, wo alles friedlich war....

Weiterlesen fr.de

Initiative gegen Gummigeschosse

Nach der Polizeigewalt beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien fordert die Linke eine Ächtung von Gummigeschossen bei Einsätzen der Polizei gegen Demonstranten. „Die meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union erlauben ihren Polizeien den Einsatz von Gummi- und Plastikmunition. Immer wieder wird dabei in Menschenmengen gefeuert, was zu schweren Verletzungen führt“, sagte der europapolitische Sprecher Andrej Hunko in Berlin.

Weiterlesen auf welt.de

LINKEN-Politiker Hunko fordert Ächtung von Gummigeschossen

Berlin. Nach der Polizeigewalt beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien fordert die Linkspartei im Bundestag eine Ächtung von Gummigeschossen bei Einsätzen der Polizei gegen Demonstrierende. »Die meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union erlauben ihren Polizeien den Einsatz von Gummi- und Plastikmunition. Immer wieder wird dabei in Menschenmengen gefeuert, was zu schweren Verletzungen führt«, sagte der europapolitische Sprecher Andrej Hunko am Mittwoch in Berlin. Er war als Beobachter bei dem Referendum in Katalonien.

Weiterlesen auf neues-deutschland.de

Und wieder machen die Briefwähler den Unterschied

AACHEN. Am Schluss waren es dann doch 1703 Stimmen Vorsprung, die Rudolf Henke (CDU) das Direktmandat sicherten. Lange hatte Ulla Schmidt vorne gelegen, 45.302 Stimmen konnten ihr den direkten Einzug aber nicht sichern. Es blieb der Umweg über die Liste. Ebenso bei Andrej Hunko (Die Linke), dem 12.281 Aachener zu einem respektablen Erststimmenergebnis verhalfen.

Weiterlesen auf aachener-zeitung.de

Streit um US-Luftwaffenbasis Ramstein: "Außenminister Gabriel lügt oder ist ahnungslos"

"In einem Interview am Wochenende bestritt Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, dass die US-Luftwaffenbasis Ramstein für Drohneneinsätze genutzt wird. Dabei hatte das Auswärtige Amt genau das bereits bestätigt. Andrej Hunko kritisiert Gabriels Aussagen als Bankrotterklärung gegenüber dem Völkerrecht."

Weiterlesen auf deutsch.rt.com

Andrej Hunko, MdB 2018